EROTISCHER ZÜNDSTOFF

Freies Künstler Ensemble

 

Schauspieler | Regisseure | Autoren

Die Uraufführung - "EROTISCHER ZÜNDSTOFF"

 

Eine Lesung aus Wolfram Stutz´s großartigen Werken:

"Das Geheimnis", "John Borsdorfs Tagebuch"

und " Elenas Tanz".

 

ES LESEN: Anna Isabelle Günther, Lars Smekal, Armin Kind, Ella Schulz, Jessica Schilling und Wolfram Stutz.

 

 

  • Der Eintritt ist frei
  • Freie Platzwahl
  • LeseDatum: 16.03.2014
  • LeseOrt: W1 - Zentrum für junge Kultur, Weingasse 1, 93047 Regensburg
  • Beginn: 20:00 Uhr

     

     

„Erotischer Zündstoff“ – in Regensburg

Der freie Schriftsteller und Verleger Wolfram Stutz lebt in dem kleinen Bergdorf Presseck in Oberfranken. Er leitet das Literaturforum Bayreuth, gibt Themen-bücher in Kooperation mit dem Kulmbacher Literaturverein heraus, hält Vorträge und arbeitet an seiner "Expedition zum Wort". Seit 2008 publiziert er in seinem Verlag "Leben in der Sprache", einem Familienbetrieb, Bücher, Hörbücher, Kunstkarten und Kalender.

Nun kommt Wolfram Stutz mit seinen großartigen Werken: "Das Geheimnis", "John Borsdorfs Tagebuch" und " Elenas Tanz" in die Oberpfalz. Gemeinsam mit dem Freien Künstler Ensemble verleihen sie dem Geschriebenen ihre Stimmen.

Auf eine spirituelle und sinnliche Art erzählt Wolfram in seinen Werken über die Begegnungen von Seelenverwandten und Liebesgottheiten. Von Verlockungen der Gesellschaft, Warnungen des Gewissens und der Sehnsucht nach Vollkommenheit. Oft fehlen seinen Figuren die Worte, um einen Moment zu beschreiben oder sie fürchten sich davor, diesen mit ihrer Stimme zu entblößen und entscheiden sich für das Schweigen, um die Kostbarkeit des Erlebten für immer in sich auf zu nehmen. Wolfram mangelt es allerdings nicht an sprachlicher Gewalt. Er umschreibt in seinen Werken die Figuren und Situationen so detailliert, dass man den Eindruck hat, dabei zu sein, das Umschriebene zu sehen, zu schmecken, zu fühlen. Als sei man ab der Geburt der Figur bis zur Begegnung unsererseits immer da gewesen. Ein Leseabend für Menschen, die sich inspirieren lassen oder einfach nur abtauchen und genießen möchten. Hier trifft Erotik auf Offenheit und Verständnis. Liebe dringt so tief in die Figuren ein, als sei es ihre Seele. Die Wege sind oft steinig und schwer, doch sobald die Figuren loslassen, spüren sie wie göttlich das Miteinander im Geiste und Körper ist.

Es lasen für Sie die Schauspieler des Freien Künstler Ensembles (Anna Isabelle Günther, Ella Schulz, Armin Kind, János Kapitány, Lars Smekal, Jessica Schilling) gemeinsam mit dem Autor Wolfram Stutz im März 2014 um 20:00 Uhr im W1-Zentrum für junge Kultur, Weingasse 1, 93047 Regensburg. Der Eintritt war frei.

 

 

Ein Wechselspiel zwischen Realität, Sinnlichkeit und Gabe

Motive tauchen unwillkürlich auf

 

Meine Art des Schreibens gleicht der Art, wie Träume entstehen. Das Unberechenbare steht am Anfang. Wenn ich von einem Motiv ergriffen werde, beginne ich, ihm zu folgen. Die Arbeitsweise besteht darin, im Tagesrhythmus Raum zu schaffen, der die Entwicklung des Motivs zu verfolgen erlaubt

 

Die Entfaltung des Motivs

 

Hat sich ein Motiv gezeigt, bin darauf bedacht, die willkürliche Verwertung in Grenzen zu halten. Aus dem Wechselspiel zwischen ungezwungener Tätigkeit und hartnäckiger Disziplin lasse ich eine Kontinuität entstehen. Da ich nicht nur "bleibende Sätze" und glänzende Einfälle produzieren kann, lasse ich meinen Gedanken oft freien Lauf. Im Lauf der Zeit wird das Arbeiten konzentrierter und es gibt weniger Abschweifungen. Störungen von außen lasse ich zu als Momente der Abwechslung oder Entspannung, ohne mein Thema aus dem Auge zu verlieren.

 

Der Beweggrund

 

Zum Thema Sinnlichkeit und Spiritualität fühle ich mich hingezogen, weil ich von gescheiterten Ehen und verwahrlosten Beziehungen ein Überangebot von Eindrücken aufgenommen habe. Die Überzeugung, jeder Einzelne müsse sich eine eigene Liebes-Ethik schaffen, diese prüfen und verantworten, um unbeeinflusst von moralischen Vorgaben und stereotypen Verhaltensnormen eine sinnvolle, friedvolle, respektvolle und verbindliche Form des zwischenmenschlichen Umgangs ausbilden zu können, ist der Beweggrund für mein Schreiben in den letzten Jahren.

 

 

 

Fotos vom 16. März 2014

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